Sie befinden sich hier

Inhalt

ADC
Akronym von:
Application Delivery Controller

Ein ADC ist grundsätzlich ein verbesserter Loadbalancer. ADC und ADN sind Marketing Begriffe, die durch führende Hersteller eingeführt wurden, um klar zu stellen, dass skalierbare Cluster auch "Frontend Intelligenz" benötigen. Erste Produkte, die ab 2007 eingeführt wurden, lieferten einfache Application Acceleration und Loadbalancing.

Ab Anfang 2013 boten ADCs zusätzliche Eigenschaften wie Kompression, Caching, Connection Multiplexing, Traffic Shaping, Application Layer Security, SSL Offload. Einige ADCs bieten darüber hinaus noch Content Manipulation und DDoS Protection, erweiterte Routing Strategien und Server Health Monitoring.

(Übersetzung aus dem englischen Wikipedia Artikel zu ADC)

BRI
Akronym von:
Basic Rate Interface (Basisanschluss)

Der Basisanschluss ist der Standardanschluss an das digitale ISDN-Telekommunikationsnetz. Übliche Abkürzungen für den Basisanschluss sind: BA, BAs und BRI (engl. basic rate interface). Er wird hauptsächlich von Privatkunden oder kleineren Betrieben genutzt. Ende 2006 gab es in Deutschland 12,65 Mio. Basisanschlüsse, Ende 2014 waren es noch 7,64 Mio. [1] Größere Unternehmen mit hohem gleichzeitigem Telefonaufkommen nutzen stattdessen in der Regel den Primärmultiplexanschluss.

BSI
Akronym von:
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurde am 1. Januar 1991 gegründet und gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Das BSI ist eine unabhängige und neutrale Stelle für Fragen zur IT-Sicherheit in der Informationsgesellschaft. Als Behörde ist sie damit im Vergleich zu sonstigen europäischen Einrichtungen einzigartig. Derzeit sind dort ca. 600 Informatiker, Physiker, Mathematiker und andere Mitarbeiter beschäftigt. Seinen Hauptsitz hat das BSI in Bonn.

Quelle: www.bsi.bund.de

DECT
Akronym von:
Digital Enhanced Cordless Telecommunications

Digital Enhanced Cordless Telecommunications (DECT, ursprünglich Digital European Cordless Telephony) ist ein internationaler Standard für Telekommunikation mittels Funktechnik, besonders für Schnurlostelefone. DECT ist eine Marke vom European Telecommunications Standards Institute (ETSI) mit umfangreichen Spezifikationen.

DG
Akronym von:
Deutsche Glasfaser

Die Deutsche Glasfaser ist eine 100% Tochter der Reggeborgh-Gruppe, die in Holland über 1,4 Millionen Glasfaser-Anschlüsse gebaut hat. Sie ist ein Infrastruktur Anbieter, der sich auf den Bau von modernen Glasfaser-Netzen spezialisiert hat.

Download
Definition:
Richtung der Daten "aus dem Internet kommend"

Unter Download versteht man bei einer Internetverbindung die Daten, die aus dem Internt herunter geladen werden. Die Daten "fließen" zu Ihnen nach Hause.

DSL
Digital Subscriber Line

Digital Subscriber Line (DSL, engl. für Digitaler Teilnehmeranschluss) bezeichnet eine Reihe von Übertragungsstandards der Bitübertragungsschicht, bei der Daten mit hohen Übertragungsraten (bis zu 1.000 Mbit/s) über einfache Kupferleitungen wie die Teilnehmeranschlussleitung gesendet und empfangen werden können. Das ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber Telefonmodems (bis zu 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (mit zwei gebündelten Kanälen zu je 64 kbit/s).

FTTH
Akronym von:
Fibre to the Home

"Fibre to the Home" steht für den Anschluss einer Glasfaserleitung (fibre) bis in eine Wohneinheit (Haus, Wohnung,...). Das ist das besondere, denn normalerweise wird Glasfaser nur verwendet um leistungsstarke Knotenpunkte untereinander zu vernetzen und zum Endanwender bis in die Wohnungen nur Kupferkabel zu verlegen. Am Netzwerkabschlusspunkt der Glasfaser wird ein üblicher Internet-Router vom Provider zur Verfügung gestellt, der die Anbindung an das Glasfasernetzwerk technisch durchführt. Je nach verwendetem Router ergeben sich in der Wohneinheit entsprechende Möglichkeiten, in der Regel stehen WLAN und kabelgebundene Anschlüsse für Internet und Telefonie zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie bei Wikipedia.

Glasfaser
Definition:
Modernes Datenübertragungsmedium

Mit einer Glasfaser als optischem Leiter werden Daten digital übertragen. Im Vergleich zu Kupferkabeln und der elektronischen Datenübertragung sind wesentlich höhere Geschwindigkeiten auch über extrem lange Strecken möglich. Anforderungen an eine zukunftssichere Datenübertragung, bspw. Highspeed Internet oder zur Übertragung multimedialer Inhalte, lassen sich nur mit sehr schnellen Übertzragungsmedien, wie bspw. die Glasfaser, verwirklichen.


Hier finden Sie weitere Informationen zu Glasfaser-Netzen

ISDN
Akronym von:
Integrated Services Digital Network

Integrated Services Digital Network (ISDN) ist ein internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz und lässt sich als dienstintegrierendes digitales Netz übersetzen. Über dieses Netz werden verschiedene Dienste wie Fernschreiben (Telex), Teletex, Datex-L (leitungsvermittelte Datenübertragung), Datex-P (paketvermittelte Datenübertragung) und Telefonie übertragen und vermittelt.

Vor der Einführung von ISDN gab es für die genannten Dienste jeweils eigene Netze, zwischen denen es Übergänge (Gateways) gab, zum Beispiel zwischen Fernschreibnetz und Teletex oder vom Telefonnetz zu den Datex-Netzen. Da das Telefonnetz das bekannteste der genannten Netze war und auch heute der Dienst Telefonie der meistgenutzte ist, wird die Bezeichnung ISDN oft mit Telefon gleichgesetzt.

KMU
Akronym von:
Kleine und mittlere Unternehmen

Die Größenklasse der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) setzt sich aus Unternehmen zusammen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. EUR beläuft

Auszug aus Artikel 2 des Anhangs zur  Empfehlung 2003/361/EG der Europäischen Kommision

LTE
Akronym von:
Long Term Evolution

Long Term Evolution (LTE) ist ein Mobilfunkstandard der vierten Generation (3,9G-Standard), der mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde deutlich höhere Downloadraten erreichen kann, als es bisher möglich war.

Provider
Definition:
Anbieter von Datendiensten wie z.B. Internet, Telefonie oder Fernsehen

Ein Provider bietet Mehrwertdienste an. Dazu nutzt der Provider vorhandene Infrastrukturen wie Funktechnologien, Kupfer- oder Glasfaserkabel. Bekannte Provider sind bspw. die Deuitsche Telekom, Vodafone oder auch Sky.

Ein Provider muss nicht zwingend auch der Eigentümer der genutzten Infrastruktur sein. So bietet Vodafone Internet und Telefonie auf vorhandenen Kupferkabeln an, die der Deutschen Telekom AG gehören. Der jeweilige Provider zahlt dem Eigentümer Infrastruktur für die Nutzung eine Gebühr.

QoS
Akronym von:
Quality of Service

Quality of Service oder Dienstgüte beschreibt die Güte eines Kommunikationsdienstes aus der Sicht der Anwender, das heißt, wie stark die Güte des Dienstes mit deren Anforderungen übereinstimmt. Formal ist QoS eine Menge von Qualitätsanforderungen an das gemeinsame Verhalten beziehungsweise Zusammenspiel von mehreren Objekten.

Mehr dazu bei Wikipedia.

Router
Definition:

Ein Router leitet Daten weiter und sorgt für eine fehlerfreie und korrekte Übertragung. Durch einen Router können unterschiedliche Medien und Technologien miteinander verbunden werden. Weitere Infos finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Router.

 

 

S0
Definition:
S0-Bus

Der S0-Bus ist eine Schnittstelle innerhalb einer ISDN-Basisanschluss-Installation. Er dient der hausinternen Verkabelung und verbindet ISDN-Endgeräte mit dem NTBA. Der S0-Bus ist nicht zu verwechseln mit der S0-Schnittstelle für die Übertragung von Messwerten in der Gebäudeautomatisierung.

Server Health Monitoring
Verfahren, um den Ausfall von Backend Servern zu erkennen

Server Health Monitoring ist ein zentrales Verfahren, um den Ausfall von Backend Servern in einer ADC Umgebung zu erkennen. Dabei gibt es verschiedene Methoden, die auf unterschiedlichen OSI Layern aufsetzen:

  • Layer 2: Link-based und ARP Health Checks
  • Layer 3: ICMP Health Check
  • Layer 4: TCP Health Check
    • einfach: Connect Check, Test ob ein Server nur auf einem bestimmten TCP Port erreichbar ist
    • erweitert: Application Health Check, Test, ob ein Service auch spezifisch antwortet
  • Layer 7: Scripting Health Check, nicht nur auf den ADC beschränkt, kann in Kombination mit dem ADC auch Scripting auf dem Service/Server erfordern
TK Anlage
Akronym von:
Telekommunikationsanlage

Eine Telefonanlage, Nebenstellenanlage (kurz NstAnl) oder Teilnehmervermittlungsanlage (TVA) ist eine Vermittlungseinrichtung, die mehrere Endgeräte wie zum Beispiel Telefon, Fax, Anrufbeantworter sowohl untereinander als auch mit einer oder mehreren Leitungen des öffentlichen Telefonnetzes verbindet.

UMTS
Definition:
Universal Mobile Telecommunications System

Das Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), mit dem deutlich höhere Datenübertragungsraten (bis zu 42 Mbit/s mit HSPA+, sonst max. 384 kbit/s) als mit dem Mobilfunkstandard der zweiten Generation (2G), dem GSM-Standard (bis zu 220 kbit/s bei EDGE, sonst max. 55 kbit/s bei GPRS), möglich sind.

Upload
Definition:
Richtung der Daten "ins Internet fließend"

Unter Upnload versteht man bei einer Internetverbindung die Daten, die ins Internt transportiert werden. Die Daten "fließen" von Ihnen weg ins Internet.

UTM
Akronym von:
Unified Threat Management

Unified Threat Management (UTM) ist ein Terminus von Charles Kolodgy von International Data Corporation (IDC) aus dem Jahr 2004. Bei Netzwerk-Sicherheitssystemen unterscheidet man zwischen Spezialized Security Appliances (SSA), die für eine spezielle Aufgabe ausgelegt sind, und Unified Threat Management Appliances (UTMA), die unterschiedliche Sicherheitsaufgaben auf einer Plattform vereinen. Ziel des UTM ist es, an einem zentralen Punkt Sicherheit für das gesamte Netzwerk zu erlangen.

Voraussetzung für die Bezeichnung „Unified Threat Management System“ ist eine Funktionskombination aus:

  • Internet-Gateway
  • Firewall
  • Virtual Private Network (VPN) Gateway
  • Virus Protection
  • Intrusion Detection System
  • Contentfilter
  • Spam Protection
  • Surf Protection
  • Authentifizierung
  • Quality of Service (QoS)
  • Reporting

 

(Quelle: wikipedia.de)

Vectoring
Definition:

VDSL2-Vectoring ist eine Erweiterung von VDSL2, die das unerwünschte Übersprechen zwischen benachbarten Teilnehmeranschlussleitungen verringern soll. Dadurch kann die Übertragungsrate, insbesondere in ungeschirmten Kabelbündeln üblicher Telefonnetze und mit vielen VDSL-Teilnehmern, teils deutlich gesteigert werden. Das Verfahren ist von der ITU-T unter der Bezeichnung G.993.5 normiert.

VoIP
Abkürzung von:
Voice over IP - Telefonie über das Internet

IP-Telefonie (kurz für Internet-Protokoll-Telefonie), auch Internet-Telefonie oder Voice over IP (kurz VoIP) genannt, ist das Telefonieren über Computernetzwerke, welche nach Internet-Standards aufgebaut sind. Dabei werden für Telefonie typische Informationen, d. h. Sprache und Steuerinformationen beispielsweise für den Verbindungsaufbau, über ein auch für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Bei den Gesprächsteilnehmern können Computer, auf IP-Telefonie spezialisierte Telefonendgeräte oder klassische Telefone, die über spezielle Adapter angeschlossen sind, die Verbindung herstellen.

WAF
Akronym von:
Web Application Firewall

Heutige Webanwendungen stehen unter ständiger Bedrohung durch Angriffe. Eine Web Application Firewall schützt Anwendungen vor Sicherheitsbedrohungen wie bspw. SQL-Injection oder Cross-Site Scripting und sichert Ihre kritischen Daten.

Weitergehende Informationen finden Sie auf Wikipedia.de

WCO
Akronym von:
Web Content Optimization

WCO beschleunigt web-basierte Anwendungen und Webseiten dramatisch, indem dynamische Aktivitäten gruppiert und optimiert werden, um die Übertragungszeit für Inhalte zu reduzieren. Neben Kompression und Komposition von Inhalten und gutem Caching, wird auch die Reihenfolge der Elemente einer Webseite so optimiert, dass Webbrowser und Webserver die Inhalte optimal und möglichst schnell übertragen können. Dadurch reduziert sich die Wartezeit, bis die Inhalte im Browser angezeigt werden und die Webseiten bzw. web-basierten Anwendungen werden extrem beschleunigt.

Durch solche Techniken werden geschäftsrelevante Vorteile erzeugt bei der Nutzung von web-basierten Anwendungen, wie z.B. Microsoft SharePoint, Webseiten, Intranet, CRM/ERP oder Cloud Anwendungen.

Kontextspalte